Buchtipps - Lyrik

"Wenn wir genau hinhörten, könnten wir hören, wie die Türen der Geschichte zufallen / oder die Türen des Schicksals." Die erste deutsche Gesamtausgabe von Roberto Bolaños Gedichten. Für Bolaño, den illusionslosesten und letzten Romantiker des 20. Jahrhunderts, war Dichtung seine wahre Berufung und die eigentliche Quelle aller Literatur. Seine...
»Diese so selbstsicher übersprudelnden, unverkrampft sprachverspielten, jauchzend gefühligen Gesänge machen ihrem Titel alle Ehre.« Florian Kessler, Lyrikempfehlung 2016 der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
»Mit dem fulminanten Lyrik-Debüt der 1980 in Mannheim geborenen Carolin Callies artikuliert sich eine neue poetische Stimme, die eine sehr sinnliche, burleske, auch mit Obszönitäten kokettierende Poesie des Körpers entwickelt hat.« Michael Braun, Neue Zürcher Zeitung
Mit Anja Kampmann ist eine neue Lyrikerin zu entdecken. „Ich habe nie so viel Schnee gesehen / nicht so viele Landstriche so dick überfroren / kalt und eisstill wie das Land das sich abkehrt von uns“, so beginnt Anja Kampmann die Erkundung einer Landschaft. Viele ihrer Gedichte changieren zwischen Fremdheit und Vertrautheit, zwischen der...
»Sie ist mehr als modern; sie ist praktisch Science-Fiction«, schreibt der Guardian über die 30-jährige Rapperin und Schriftstellerin Kate Tempest. Zu ihren Einflüssen zählen James Joyce und Wu-Tang Clan, Public Enemy und Virginia Woolf. Sie beherrscht den innigen Volksliedton ebenso wie Londons Straßenslang, wandelt virtuos zwischen lyrischer...
Lesen Sie die Streitschrift "Risiko und Idiotie"; nach der Lektüre werden Sie klüger sein, Sie werden schöner sein, sich ausgefallener kleiden, besser schlafen, interessanter träumen und Türen sehen, wo vorher keine waren.
Rattenfänger Zwei Jungen traf ich / unterm Brückenbogen nachts, / die pinkelten den Pfosten an und / sagten, dass sie sieben seien / sagten, dass sie Läuse hätten. / Sie lachten über mich, als ich / es glauben wollte. Nichts zu holen / außer Läuse, verriet der Kleinere. / Er zeigte aufs Gebüsch und trat / mir auf den Spann. Ich hätt mich gern /...
"Ich glaube, dass das Leben schön ist, obwohl es mich ins Gefängnis gebracht hat, und trotz aller Strapazen und Qualen. Daher rate ich Euch, das Leben zu lieben." Burj Al-Arab-Gefängnis, 21. April 2015
Gedichte des in Damaskus aufgewachsenen und seit 1971 in Deutschland lebenden Autors Suleman Taufiq. Mit Bildern des Aachener Künstlers Roland Mertens.
Stravolgere le certezze - umano, troppo umano - una narrazione arguta e delicata. Gewissheiten auf den Kopf gestellt - Menschliches, Allzumenschliches, wach und sensibel beobachtet.

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