Veranstaltungen

Herzliche Einladung zu einem Abend mit persischer Musik:

Sonntag, 19. Oktober, 19.30 Uhr im LÖWEN, Kornhausstr. 7:

Pejman Hadadi & Nima Farahmand. Percussion & Piano

Improvisation ist nicht nur der Kern der westlichen Jazzmusik, sondern
auch der traditionellen iranischen Musik. Pejman Hadadi und Nima
Farahmand ermöglichen eine Unterhaltung dieser beiden Welten durch die
gemeinsame Sprache der strukturierten Improvisation.
Pejman Hadadi, 1969 in Teheran geboren, gilt als einer der innovativsten
iranischen Perkussionisten. Der zweimalige Gewinner des angesehenen
Durfee Foundation Master Musician Awards ist der Gründer des Neyreez
World Percussion Academy in Südkalifornien. Mit zehn Jahren begann er
Tombak zu spielen und studierte bei den Meistern Asadollah Hejazi und
Bahman Rajabi. 1990, nach seiner Emigration in die USA, begann er seine
professionelle Karriere. In Pejman Hadadis moderner Herangehensweise an
die traditionelle Spielweise der Tombak liegt seine Fähigkeit,
melodische rhythmische Muster innerhalb rhythmischer Strukturen und
durch seine Experimente komplexe Variationen der grundlegenden Klänge
der Tombak zu erzeugen. Mehr als zehn Jahre lang war er Mitglied des
berühmten Dastan Ensembles und er gehört zu den Gründungsmitgliedern der
viel gelobten Zarbang. Hadadi hat außerdem schon mit vielen bekannten
live und im Studio gespielt.
Nima Farahmand wurde 1984 in Teheran in eine musikalische Familie
hineingeboren. Schon in frühen Jahren fing er an, traditionelle
iranische Musik und Tombak von seinem Vater, Mahmoud Farahmand, einem
anerkannten Virtuosen der Tombak, zu lernen. In seinem zwölften
Lebensjahr fing er an, Klavier und westliche klassische Musik zu und
gewann kurz darauf den nationalen Klavierwettbewerb in Teheran. In
Europa studierte er sowohl Musik als auch Physik. Er gab mehrere
Konzerte in der Schweiz, Frankreich, Deutschland, Dänemark, Österreich
und im Iran und trat schon mit Teherans Symphonieorchester auf.

VERANSTALTUNGSORT

Löwen
Kornhausstr. 5
72070 Tübingen

 

 

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Literatur im Club, Dialoge der Kulturen:

Club Voltaire, Haaggasse 26 b, Tübingen
Mittwoch, 1.10.2014, 20.00 Uhr
Buchvorstellung

Hier wohnt die Stille.
Lesung mit Suleman Taufiq.

Suleman Taufiq’s Erzählungen und Gedichten  sind eine Art
Liebeserklärung an die Fremde. Humorvoll wird erzählt, wie die
Protagonisten dieser Fremde allmählich heimische Gefühle entwickeln.
Taufiq nutzt Literatur für das, was sie ursprünglich will: Das Andere
kennenlernen, dessen Fremdheit und Faszination mit Lust und Witz
erfahren. Seine Lesung ist ein Brückenschlag zwischen zwei Kulturen –
die sich so fremd nicht sein können. Er nimmt seine Zuhörer mit in die
wunderbare Welt der Fremde, eine Welt mit all ihrer Vergänglichkeit,
Maßlosigkeit, Wandelbarkeit, Unwägbarkeit, auf eine Reise zwischen
Orten, Sprachen und Zeiten.

“Solch eine Reise verwandelt die Welt in eine Fremde, die so
ergiebig ist wie eine Goldmine.”

Suleman Taufiq wurde 1953 in Syrien geboren und wuchs in Damaskus auf.
1971 zog er nach Deutschland, wo er Philosophie und Komparatistik
studierte. 1983 erhielt er den Literaturpreis der Stadt
Aachen, in der er heute noch lebt. Neben Erzählungen und Essays
veröffentlichte er vorwiegend Gedichte und Geschichten für Kinder und
übersetzte viele arabische Werke ins Deutsche sowie zahlreiche deutsche
Dichter ins Arabische. Bekannt ist er auch als Autor für den WDR.

Literatur im Club, Dialoge der Kulturen ist eine Veranstaltungsreihe von
Club Voltaire, Verlag Hans Schiler und Buchhandlung Quichotte. Programme
usf. gibt es stets in der Buchhandlung.

 

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Zimmertheater Tübingen, Sonntag 21.09.14

11:00 Uhr

Lesung:

ANGELIKA OVERATH: SIE DREHT SICH UM

Lesung in Kooperation mit dem Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg

Es ist der Klassiker und trotzdem ein Schock: Ihr Mann betrügt sie mit einer jungen Kollegin! Und Anna Michaelis geht. Sie packt etwas Wäsche zusammen und nimmt den erstbesten Flug, nach Edinburgh. Ihr Weg führt sie in die Nationalgalerie. Auf einem Gemälde von Gauguin beginnt eine Frau, als Rückenansicht dargestellt, plötzlich zu sprechen. Es ist der Anfang eines Spiels. Anna reist weiter. Sie steht vor Bildern in aller Welt und entdeckt Komplizinnen, die von Sehnsucht, Ehealltag, Liebe erzählen. Angelika Overath wurde 1957 in Karlsruhe geboren. Sie arbeitet als Reporterin, Literaturkritikerin und Dozentin und hat die Romane „Nahe Tage“ und „Flughafenfische“ geschrieben. Ihr letzter Roman „Flughafenfische“ wurde u.a. für den Deutschen und Schweizer Buchpreis nominiert. Für ihre literarischen Reportagen wurde sie mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet.

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“Landschaften, Ufer”, Tzveta Sofronieva

Montag, 14. Juli 2014, 20:00, Club Voltaire, Tübingen.

Buchvorstellung und Diskussion

mit Tzveta Sofronieva (Bulgarien), Dennis Maloney (USA) und Willis Barnstone (USA)

Der dreistimmige Poesieabend von Willis Barnstone, Tzveta Sofronieva und Dennis Maloney wird einen Einblick in das Werk der Dichter in deutscher und englischer Sprache ermöglichen. Bei ihrer ersten persönlichen Begegnung werden sie über das Vermitteln und Übersetzen von Lyrik und über ihre eigene Arbeit diskutieren. Die deutsche Dichterin bulgarischer Herkunft liest aus dem preisgekrönten Buch „A Hand full of Water“ (White Pine Press 2012) und aus ihrem neusten Gedichtband „Landschaften, Ufer“ (Hanser, 2013) und stellt die beiden US-Gäste mit von ihr übersetzten neuen Gedichten vor.

In Zusammenarbeit mit dem Verlag Schiler und der Literarischen Buchhandlung Quichotte, beide Tübingen, unterstützt vom Verlag White Pine Press und von der Robert-Bosch-Stiftung.

 

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Lesung und Gespräch im Loretto:

David Grossman, Eine Frau flieht vor einer Nachricht

Menschen und Bücher. Literatur im Loretto
Mittwoch, 25. Juni 2014, 20 Uhr
Geschäftsstelle der Martin‐Bonhoeffer‐Häuser, Veranstaltungssaal
Lorettoplatz 30
Loretto‐Viertel
72072 Tübingen (ehemals Stadtsanierungsamt)
Eintritt frei
Eine Frau flieht …
…. und der Roman darüber berührt mit einer Intensität wie
nur wenige Bücher. Ora fürchtet, dass ihr Sohn Ofer, der
sich freiwillig zu einem Kampfeinsatz der israelischen Armee
gemeldet hat, dabei umkommen wird. Die Angst davor,
diese Nachricht zu bekommen, treibt sie aus dem
Haus, und ihre Flucht – eine Wanderung durch Galiläa –
wird zur Begegnung mit ihrem bisherigen Leben, der Geschichte
ihres Landes – und der Zukunft.
David Grossman, 1954 in Jerusalem geboren, gehört zu
den bekanntesten Gegenwartsautoren Israels und ist auch
als Friedensaktivist hervorgetreten. Sein Roman Eine Frau
flieht vor einer Nachricht erschien 2008 auf Hebräisch,
2009 auf Deutsch. Gegen Ende der Arbeit an dem Roman
holte David Grossman die Realität ein: Sein zweiter Sohn
starb bei einem israelischen Militäreinsatz im Libanon.
Bei Menschen und Bücher. Literatur im Loretto spricht Frank Suppanz
vom Stadtteilverein Lorettina e. V. mit Petra Sartingen über das Buch, das sie als ihr
Lieblingsbuch bezeichnet. Der Schauspieler Rupert Hausner vom LTT Tübingen liest
aus dem Buch vor. Für Getränke sorgt die Lorettina e. V.
Petra Sartingen ist Diplompädagogin und Geschäftsführerin der TIMA e.V., außerdem
arbeitet sie freiberuflich als Lehrbeauftragte des Instituts für Erziehungswissenschaft
und als Fachberaterin zur Mobbing‐Intervention und ‐Prävention.
Bei der TIMA (Tübinger Initiative für Mädchenarbeit), die in diesem Jahr ihr 25‐jähriges
Jubiläums feierte, finden Mädchen, Eltern und Fachkräfte Unterstützung bei Fragen und
Problemen zu den Themen Gewalterfahrungen und Essstörungen. Die TIMA bietet Kurse
und Workshops zur Gewaltprävention und zur Gesundheitsförderung in Schulen und
anderen pädagogischen Einrichtungen an.
Die Lorettina e. V. lädt herzlich ein!
V.i.S.d.P.: Lorettina e. V., Dr. Frank Suppanz, Ruth‐Marx‐Str. 5, 72072 Tübingen

Alle lieferbaren Bücher von David Grossman bei Quichotte.

Es können Bücher erworben werden bei der Veranstaltung.

 

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Lesung mit Johanna Domokos im Club Voltaire:

Literatur im Club – Dialoge der Kulturen. 

Club Voltaire, Verlag Hans Schiler, Buchhandlung Quichotte laden ein:

Johanna Domokos, Exile, Elixier
poems-versek-gedichte

am Donnerstag 5. Juni 2014, 20 Uhr

im Club Voltaire, Haaggasse 26b, Tübingen

eine Veranstaltung im Rahmen des Literatursommers Baden-Württemberg “Worte sind Taten”

Johanna Domokos, geboren 1970, ist eine mehrsprachige Autorin und lebt nach Aufenthalten in Cluj, Budapest, Istanbul, Helsinki, Berlin und Los Angeles zur Zeit wieder in Deutschland.

Als Autorin von Gedichten, Prosa, Essays, Performance-Texten, wissenschaftlichen Studien und literarischen Übersetzungen schreibt sie neben ihrer Muttersprache, dem Ungarischen, auch in den Sprachen Deutsch, Englisch, Finnisch, Saamisch, Türkisch und Rumänisch.

Als Übersetzerin hat sie Werke aus dem Finnischen und Saamischen, sowie aus dem Englischen ins Ungarische übertragen und zusammen mit Christine Schlosser auch ins Deutsche.

Zur Zeit arbeitet sie an der Universität Bielefeld im Fachbereich Linguistik und Literaturwissenschaft.

Exile, Elixier ist ihr 6. Gedichtband, in drei Sprachen: Ungarisch, Englisch und Deutsch

„Nach dem letzten Umzug gewannen drei geogra­fi­sche Räume für mich eine beson­dere Anzie­hungs­kraft. Meine alte trans­sil­va­ni­sche Heimat bekam ihre Stimme durch die Ballade von dem Maurer Kelemen. Unser ameri­ka­ni­sches Zuhause der letzten sechs Jahre blieb mit Charles C. Ebbets Foto lunchtime atop (Mittags­pause oben) sehr lebendig. Als wir wieder nach Deut­sch­land zurück­kehrten, war es der Null­punkt der Mehr­spra­chig­keit in Inge­borg Bach­manns Erzäh­lung Simultan, der mir den entschei­denden Anstoß gab. Schließ­lich versuchte ich durch Schreib­ex­pe­ri­mente in verschie­denen Spra­chen den einer­seits zerstö­renden und ande­rer­seits befrei­enden und schöp­fe­ri­schen Prozessen dieser viel­schich­tigen Schwel­len­si­tua­tion zu begegnen.“

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  • Club Voltaire heute, 23.05.2014:
  • Beginn: 20:00 Uhr Literatur Der BriefstellerLesung und Gespräch: Michail Schischkin, Der BriefstellerDer Soldat Wolodja ist um 1900 mit russischen Armeeeinheiten im Fernen Osten unterwegs. Dort erlebt er die Gräuel des Krieges, Massaker, Verwundungen, aber auch Wärme und Freundschaft, und schreibt darüber der zurückgebliebenen Sascha, einer Medizinstudentin und angehenden Gynäkologin. Sascha, die nach ihrem frühverstorbenen Bruder benannt wurde, wiederum schreibt über ihre anfangs noch mädchenhaften Träume, über Kindheitserinnerungen, Enttäuschungen in der Liebe, Niedertracht, über ihre eintönige, deprimierende Arbeit in einer Abtreibungsklinik, über die geschiedenen Eltern, die sie bis zu deren Tod pflegt. Und über das kurze Glück, das sich zwischen all dem Elend in den Ritzen des Schicksals niederlässt.
    In dem Hin und Her des Schreibens entsteht eine Seelenverwandtschaft über Zeiten und Räume hinweg.
    Prof. Dr. Schamma Schahadat stellt Michail Schischkin und seinen Roman in einer Lesung mit Gespräch vor.
    Moderation: Prof. D. Schamma Schahadat (Slavisches Seminar der Universtität Tübingen)Eine Veranstaltung von Slavisches Seminar der Universität Tübingen in Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Kultur der Stadt Tübingen und dem Club Voltaire e.V.im Club Voltaire

Alle Bücher von Michael Schischkin sind bei Quichotte vorrätig.

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Herzliche Einladung ins Zimmertheater Tübingen:

Dienstag 06.05.14

20:00 Uhr

VORSTELLUNG STADTSCHREIBERIN 2014: Monika Rinck

Die Lyrikerin Monika Rinck wird Stadtschreiberin 2014. Die Schriftstellerin, die Lyrik, Prosa und Essays verfasst und als Übersetzerin tätig ist, wird von Mai bis Juli im ehemaligen Aufseherhäuschen am Stadtfriedhof leben. Während dieser Zeit haben die Tübingerinnen und Tübinger die Gelegenheit, die Stadtscheiberin und ihr literarisches Werk bei Lesungen kennenzulernen.

Monika Rinck wurde 1969 in Zweibrücken geboren. Sie studierte Religionswissenschaft, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft in Bochum, an der FU Berlin und an der Yale University.
Heute lebt sie in Berlin und arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Lyrikerin und Übersetzerin beim rbb-Inforadio.

Bereits während ihres Studiums verfasste Rinck Gedichte sowie Essays und arbeitete zudem interdisziplinär und intermedial. So kann man Monika Rinck und ihre kreative und einmalige Arbeitsweise auch online kennenlernen: Auf www.begriffsstudio.de sammelt sie kuriose und merkenswerte Begriffe und Wortschöpfungen und kommentiert diese teilweise in einer Mischung aus Tagebuch, Lexikon, Archiv und Lyrik. 2012 veröffentlichte sie ihren vierten Lyrikband “Honigprotokolle”, einen zusammenhängenden Zyklus von 66 Gedichten und vier Liedern, dessen Lektüre auch dann noch Freude bereitet, wenn man nicht alle darin untergebrachten Anspielungen mitliest.

Monika Rinck erhielt für ihre Arbeit zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 2013 den Peter-Huchel-Preis.

Alle lieferbaren Bände von Monika Rinck bei Quichotte.

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Herzliche Einladung, Tanzprojekt gastiert in Tübingen:

LTT Werkstatt

Donnerstag, 03.April 14 und Freitag 04. April 14.

20:00 Uhr

Crossover Projekt: Aufbruch

Tanz im LTT

Das Crossover Projekt, konzipiert und entwickelt von Isabel Gotzkowsky, soll Brücken bauen. Brücken für junge TänzerInnen zum Einstieg in die Professionalität. Brücken vom TänzerInnensein zum ersten Erpoben als ChoreografIn. Netzwerke zwischen TänzerInnen und ChoreografInnen können entstehen, auch zwischen den beteiligten ChoreografInnen zum Ausweiten ihrer Wirkungskreise. Für das diesjährige Programm treffen neben Isabel Gotzkowsky die ChoreografInnen Agnetha Jaunich (Bremerhafen), Bärbel Stenzenberger und Olaf Reinecke (Bonn), Salvatore Siciliano
(Italien und Berlin), Dagmar Spain (Prag und New York), Ronja Häring und Nanna Holst (Berlin) und Stefanie Tübinger (Hamburg) mit zehn TänzerInnen zusammen.

Karten können hier vorbestellt werden:

http://www.landestheater-tuebingen.de/site/index/parentId/6/childId/63

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Donnerstag, 20. März 2014:

In unserer Reihe ‘Dialoge der Kulturen‚ Literatur im Club’, veranstaltet von Club Voltaire Tübingen, Verlag Hans Schiler und Buchhandlung Quichotte, ist unser nächster Gast die georgische Schriftstellerin Anna Kordsaia-Samadaschwili und sie stellt ihr neues Buch mit Erzählungen vor

“Ich, Margarita”
Erzählungen. Aus dem Georgischen von Sybilla Heinze.
Berlin/Tübingen 2013 im Verlag Hans Schiler.

Buchvorstellung im Club Voltaire, Haaggasse 26b, 72070 Tübingen
Donnerstag 20. März 2014, 20 Uhr

»Wenn du hässlich bist, ein Waisenkind und man dir keinen Lohn für deine Arbeit gibt, wenn dein Kerl sich in eine andere Frau verliebt, ist das schon nicht erfreulich. Wenn du zusätzlich als Tbiliserin mit einer russisch-armenischen Mutter gestraft bist, wird es noch viel besser. Aber, wenn du eine Frau Nora zuhause hast – wen juckt dann schon das Geld und der Kerl! Dann ist alles aus.«
Erzählungen und Kurzgeschichten über Männer und Frauen, Liebe und Hass, Sex und Enttäuschung – ausdrucksstark, emotional, leicht überspannt und ein wenig zynisch.

Anna Kordsaia-Sama¬daschwili (*1968) lebt und arbeitet als Autorin, Übersetzerin und Kulturjournalistin meist in Tbilissi. Sie wurde für ihre Erzählungen und Romane mit verschiedenen georgischen Literaturpreisen, für die Übersetzung von Elfriede Jelineks »Liebhaberinnen« aus dem Deutschen ins Georgische vom Goethe-Institut Tbilissi ausgezeichnet.

Das Buch ist in der Buchhandlung vorrätig, VK: 18,80 Euro

 


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Samstag 08.02.14

20:00 Uhr

Shahrokh Moshkin Ghalam – Magie von Rhythmus und Tanz

 

Dance: Shahrokh Moshkin Ghalam
Percussion: Samani Brothers

Die drei aus dem Iran stammenden und heute in Paris und Köln lebenden Künstler führen uns in neue, ungeahnte Welten. Magisch, teilweise hochdramatisch, dann wieder subtil und ekstatisch, immer unerwartet und ausdrucksstark erzählen sie Geschichten ganz ohne Worte und ziehen den Zuschauer mit jeder Bewegung, mit jedem Klang tiefer in den Bann.
Shahrokh Moshkin Ghalam, ehemals Mitglied des Théatre du Soleil von Ariane Mnouschkine, seit 2004 Mitglied und Hauptdarsteller der Académie Française, choreographiert und tanzt (solo und mit seinem Ensemble Nakissa) in Paris, London (Royal Opera House/Covent Garden), Stockholm, Toronto, New York und auf vielen renommierten Festivals weltweit. In seinem authentischen Tanzstil verbindet er Elemente von Flamenco, japanischem Butoh, indischem Kathakali mit seinen Wurzeln, dem persischen Tanz zu einer einzigartigen, neuen Form. Behnam Samani entlockt der Tombak, dem wichtigsten Rhythmusinstrument der iranischen Musik, der von ihm entwickelten Tontrommel Zarbang Udu und der mystischen Rahmentrommel Daf virtuos immer wieder neue Klänge und ganze Melodien. Reza Samani, ebenfalls ein virtuoser Meister der Perkussion, spielt außerdem die Ney, deren sanfte Töne den Tänzer in Trance geraten lassen. Die Brüder treten weltweit (USA, Kanada, Norwegen, Hongkong, Brasilien, Marokko) in verschiedenen Formationen auf (als Duo, im Ensemble Zarbang, im internationalen Rumi-Ensemble sowie als Studio-Musiker oder Gäste anderer Ensembles) und wirkten kürzlich bei innovativen Tanzprojekten in Wien, Paris und Oslo mit. Perkussion und Tanz verschmelzen zu einem Erlebnis, das Zeit und Raum vergessen lässt.

 

 

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Mittwoch, 11. Dezember 2013, Club Voltaire, 20 Uhr:

Lesung und Buchvorstellung:

Zhakar Prilepin, Sankya.

Mit Zhakar Prilepin (Russland) und Erich Klein (Wien, Übersetzung und Moderation). 

In Kooperation: Buchhandlung Quichotte, Landestheater Tübingen, Club Voltaire.
Theatervorstellung auch mit Prilepin am Donnerstag, 12. Dezember, 20 Uhr, LTT.

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Kunden, am Donnerstag, 28. Nov. 2013, 20 Uhr im DAI, Tübingen, Karlstrasse 3:

Vortrag und Diskussion mit Karin Leukefeld  

Die oft interessengeleitete Berichterstattung über den syrischen Bürgerkrieg und die beteiligten Akteure macht es Außenstehenden fast unmöglich, sich ein halbwegs objektives Bild der Situation im Land zu machen

Um einen Blick hinter die Kulissen zu ermöglichen, haben wir die Nahost-Expertin Karin Leukefeld zu Gast. Sie berichtet über die historischen, politischen und wirtschaftlichen Hintergründe und den aktuellen Stand des Konflikts. Dabei greift sie auf ihre langjährigen persönlichen Erfahrungen vor Ort zurück, berichtet über Begegnungen und Einschätzungen der Bevölkerung.

Im Anschluss an den Vortrag diskutiert sie mit den Anwesenden über die Chancen einer politischen Lösung, die weitere Entwicklung im Nahen Osten und die Perspektiven des „Arabischen Frühlings”.

Die Referentin: Karin Leukefeld ist seit 2000 freie Journalistin und berichtet unter anderem für den ARD-Hörfunk, Schweizer Hörfunk, Neues Deutschland und Weltnetz-TV aus dem Mittleren Osten. Sie studierte Ethnologie, Islam- und  Politikwissenschaften.

Eine Veranstaltung von Tübinger Friedensplenum / Antikriegsbündnis und Rosa-Luxemburg-Stiftung Baden-Württemberg in Kooperation mit dem Deutsch-Amerikanischen Institut Tübingen

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Donnerstag, 14.11. 2013:
Liebe Freundinnen und Freunde,wieder eine ganz herzliche Einladung zu Lesung und Buchvorstellung am kommenden Donnerstag:

Donnerstag, 14.11.2013, 20.00 Uhr
Club Voltaire, Tübingen

Buchvorstellung

“und die Hände auf Urlaub”
Gedichte von Girgis Shoukry
Übersetzt von Leila Chammaa
Verlag Hans Schiler, 2007

Mit Girgis Shoukry (Kairo) und Raphael Urweider (Bern)

aus der Reihe “Literatur im Club – Dialoge der Kulturen”
in Zusammenarbeit mit Verlag Hans Schiler und Literarische Buchhandlung
Quichotte
Moderation: Salma Abd El Kader (Kairo/Tübingen)

Girgis Shoukry wurde 1967 in Sohaq, Ägypten, als Sohn einer koptischen
Familie geboren. Nach seinem Handelsstudium legte er das Kritikerdiplom
der Nationalen Kunstakademie ab. Seinen Lebensunterhalt verdient der
Dichter sich als Kunst- und Theaterkritiker für ein Radio- und
Fernsehmagazin, zugleich ist er Mitherausgeber der Zeitschrift “Aswat
adabiyya” (Literarische Stimmen).
Bislang veröffentlichte Shoukry vier Gedichtbände, darunter “Darurat
al-kalb fi-l-masrahiyya” (2000; Über die Notwendigkeit des Hundes im
Theaterstück) und zuletzt “Wa-l-aydi ‘utla rasmiyya” (2004), der von den
Dichtern José F.A. Oliver und Raphael Urweider “poetisch
eingeschmuggelt” und von Leila Chammaa ins Deutsche übersetzt wurde (Und
die Hände auf Urlaub, 2007). Auf Deutsch liegt außerdem eine Auswahl aus
den ersten drei Bänden vor (Was von uns übrig bleibt, interessiert
niemanden, 2004).
Girgis Shoukry nahm an mehreren internationalen Lyrikfestivals und
Künstleraustauschprojekten teil und ist weit über Ägypten hinaus
bekannt. “Meine Gedichte sollen aussehen wie die Menschen auf der
Straße”, sagt Shoukry über sein Schreiben und: “Ich möchte die ‘großen
Fragen’ der Philosophie dekonstruieren”.
Girgis Shoukry möchte die Lyrik aus dem Elfenbeinturm befreien und dem
Leser neue Perspektiven auf die Welt eröffnen. Wie viele andere
ägyptische Schriftsteller seiner Generation interessiert er sich als
Lyriker weniger für das grosse Ganze als für den Einzelnen. Seine teils
melancholische, teils lakonische Dichtung schärft den Blick für die
Risse in der Normalität und deckt die Einsamkeit des Menschen in seinem
Leben auf.

Raphael Urweider , 1974 geboren, zählt zu den bedeutenden Lyrikern der
Schweiz. Für seine Lyrik und seine Theaterstücke hat er zahlreiche
Auszeichnungen und Preise erhalten.Raphael Urweider, der auch als
Musiker und Rapper auftritt, hat ausgewählte Gedichte von Girgis Shoukry
gemeinsam mit José F.A. Oliver poetisch eingeschmuggelt.

www.club-voltaire.com
www.verlag-hans-schiler.de
www.quichotte-buch.de

Die Bücher von Shoukry und Urweider natürlich bei QUICHOTTE.
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Herzliche Einladung zur Lesung:

Liebe Freundinnen und Freunde,
möchte noch ganz herzlich einladen zu einer Lesung heute Abend (5.11.)
im Hölderlinturm.
Beginn 19.15 (!) Uhr:
Walle Sayer liest aus seinem neuen Gedichtband “Strohhalm, Stützbalken” (2013)

Verstaubte Kristallkugel
Im Wahrgesagten schimmert Katzengold.
Regt sich standeserhöht ein Mistkäfer am Sims.
Geht eine verliebte Zwickmühle auf und zu.
Sucht im Klostergarten die Stille nach dir.
Fallen einem Heurechen seine Holzzähne aus.
Regnet es auf den verlassnen Sammelplatz.
Wär alles Weiß ein Diktum des Schnees.
Vollmond ein aufgesetztes Monokel.
Walle Sayer wurde am 13.September 1960 in Bierlingen geboren. Nach der
Ausbildung zum Bankkaufmann beginnen die Lehr- und Wanderjahre. Der
erste Gedichtband ›Die übriggebliebenen Farben‹ erschien 1984. Seit 1992
lebt Sayer als freier Schriftsteller in Horb-Dettingen. Walle Sayer
schreibt vor allem Gedichte – inzwischen sind fünf Bände erschienen –,
aber auch Kurzprosa. Mit zahlreichen Preisen wurde er seit 1994
ausgezeichnet, darunter der Förderpreis zum Friedrich-Hölderlin-Preis
der Stadt Bad Homburg (1997), der Berthold-Auerbach-Preis (1997) und
jüngst der Ludwig-Uhland-Förderpreis (2009). Rund zehn
Einzelpublikationen liegen vor und er veröffentlicht kontinierlich in
Anthologien und Literaturzeitschriften
Herzliche und spontane Einladung zu der sicher interessanten Lesung,
Euer Wolfgang Zwierzynski

P.S. Alle Bücher von Walle Sayer sind natürlich vorrätig bei Quichotte.

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Lesung:

Sonntag 03.11.13, Zimmertheater Tübingen

11:00 Uhr

FRITZ GRASSHOFF: Flaschenpost mit Weltgeist

In Kooperation mit derBuchhandlung QUICHOTTE.

Die Halunkenpostille machte ihn berühmt – doch es gibt noch viel mehr von Graßhoff zu entdecken.

Joachim Kersten versammelt in einer kenntnisreich komponierten Auswahl das Beste des großen Dichters, dessen 100. Geburtstag am 9. Dezember 2013 zu feiern ist: Balladen, Moritaten, Chansons und Lieder eines begnadeten Bärbeiß’, dessen Verse voller schwarzem Humor, schräger Figuren, wundersamer Wortschöpfungen und nicht zuletzt praller Lebenslust stecken. Wie konnte so einer in Vergessenheit geraten?

Fritz Graßhoff hat wie kein anderer Geist und Ton des niedergekämpften Nazi-Deutschlands getroffen – und wie kein anderer hat er das Schweigen und den Muff der 50er und 60er
Jahre mit Versen aufs Korn genommen, die bis heute weder ihre Gültigkeit noch ihren hohen Unterhaltungswert eingebüßt haben. Zwar wurde seine Halunkenpostille, die 1947 zum ersten Mal erschien,
ein Long- und Bestseller, doch um öffentliche Anerkennung hat sich Graßhoff nie geschert.
1913 in Quedlinburg geboren, wuchs er “zwischen Koksbergen, Bumskneipen, Schlägern und entsprechendem Damenflor” auf. Er machte Bekanntschaft mit Hausierern und Halunken, die später das Personal vieler seiner Gedichte stellten, in Versen von einer seltenen Sprachkraft, mit der Graßhoff Absonderliches ebenso wie Alltägliches besingt und dabei immer Verblüffendes erkennt.
Über den Autor Fritz Graßhoff, geboren 1913, machte eine Lehre zum Kirchenmaler und arbeitete als Journalist. Nach dem Krieg schlug er eine künstlerische Laufbahn ein, wurde Schriftsteller und Maler. Neben erfolgreichen Balladen und Schlagertexten (Nimm mich mit, Kapitän, auf die Reise) schrieb Graßhoff auch Lyrik und übersetzte den schwedischen Nationaldichter Carl Michael Bellman sowie Texte aus der Antike. In der Nachkriegszeit war er einer der meistrezitierten deutschen Schriftsteller, seine Halunkenpostille wurde zum wohl meistgedruckten Lyrikband. 1983 wanderte Fritz Graßhoff nach Kanada aus, wo er 1997 starb.
Herzliche Einladung zur Lesung am Sonntag zur Matinée im Zimmertheater Tübingen.

Aktuelles Buch herausgegeben von Joachim Kersten:
Fritz Grasshoff, Flaschenpost mit Weltgeist. Gedichte in 13 Kapiteln. Arche Verlag 2013. VK: 22,95 €
Natürlich vorrätig bei Quichotte.

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Herzliche Einladung, am Mittwoch, 09. 10. 2013 im Club Voltaire, Tübingen:

Beginn: 20:00 Uhr

Literatur im Club – Dialoge der Kulturen

Der Klang der Revolte. Die magischen Jahre des westdeutschen Musik-Underground

Vortrag von Christoph Wagner mit raren Bildern, Filmen und Live-Musik von Fifty-Fifty

Achtundsechzig fand nicht nur in Berlin oder Frankfurt statt. Die Erschütterungen der Jugendrevolte waren bis in die hintersten Winkel Südwestdeutschlands zu spüren, wenn auch etwas verzögert und in weniger eruptiver Manier. Als wichtigstes Verbreitungsmedium der Rebellion fungierte die neue Underground-Musik: In Rock, Blues, Jazz, deutschen Chansons und Protestliedern verschaffte sich ein anderer Lebensentwurf seinen Ausdruck.

Christoph Wagner, Autor der Buchneuerscheinung “Der Klang der Revolte – die magischen Jahre des westdeutschen Musik-Underground” zeichnet die Anfänge der Untergrundmusik und Hippiekultur im “Ländle” nach und beschreibt den gesellschaftlichen Wandel, der damit einherging. Sein Vortrag wird mit rarem Bild- und Filmmaterial illustriert.

Eine Veranstaltung von Club Voltaire und Sudhaus im Club Voltaire.

Für die musikalische Umrahmung sorgen die Jazz-Minimalisten von Fifty-Fifty (Ekkehard Rössle, Saxofon / Manfred Kniel, Schlagzeug).

Das Buch ist vorrätig bei Quichotte.

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Liebe Kunden und Freunde,

ich möchte herzlich einladen zu einer weiteren Lesung in der Reihe
‘Dialoge der Kulturen’ im Club Voltaire:

“Literatur im Club- Dialoge der Kulturen”
veranstaltet von Club Voltaire e.V., Verlag Schiler und Literarische
Buchhandlung Quichotte;

Buchvorstellung:

Hasan Özdemir
Geschälte Sätze

Donnerstag 26. September 2013, 20 Uhr
im Club Voltaite, Haaggasse 26 b, Tübingen
Eintritt Euro 5,00, ermäßigt Euro 3,00

“Ein schmales Bändchen, diese “Geschälten Sätze”, aber man kann es immer
wieder zur Hand nehmen und wird jedes Mal Neues darin entdecken. Nimmt
man die zweite und oft auch die dritte Bedeutungsebene dieser Verse
hinzu, wird das Büchlein im Kopf ungefähr drei Mal so dick wie im Regal.
Das soll Lyrik sein: Dichtung, verdichtete Sprache mit dem Prägestempel
“Aufbewahren für alle Zeit!” (Widmar Puhl)

Hasan Özdemir, geboren 1963 in der Türkei, studierte Germanistik,
Philosophie und Deutsch als Fremdsprachenphilologie in Heidelberg. Er
lebet als Lyriker in Ludwigshafen und in Freinsheim. 1989
veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband “Was soll es sein”. Der
spätere Stipendiat für Literatur der Stadt Stuttgart und Gastautor der
Universität Keele in England erhielt 2002 den Föderpreis für Literatur
der Pfalz. Seine Gedichte wurden ins Englische, Französische,
Polnische, Russische und ins Italienische übersetzt. Sein künstlerisches
Schaffen umfasst Werke wie “Das trockene Wasser”, “zur schwarzen nacht
flüstere ich deinen namen”, “Vogeltreppe zum Tellerrand”, “Windzweig”
und “Argonauten”. Gemeinsam mit dem Photographen Günther Wilhelm
veröffentlichte er im Herbst 2009 einen Band mit Erzählungen “Die
sichtbare Stadt”. 2010 war er Preisträger des Dramenwettbewerbs
“Begegnungen” mit seinem Theaterstück “Der Proband”.

“Geschälte Sätze” erschien 2013 im Verlag Schiler

Ausgewählte Bücher im Hasan Özdemir gibt es hier in der Buchhandlung.

Beste Grüße,
Wolfgang Zwierzynski

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Die Kunst der Improvisation – Persische Klänge für westliche Ohren
Die beiden jungen, aus dem Iran stammenden Percussionisten, Sina Khoshk Bijari und Afshin Babaei, präsentieren Improvisationen auf Instrumenten der klassischen persischen Musik. Sie spielen unter anderem die Tombak, eine kelchförmige, ursprünglich aus dem Holz des Maulbeerbaums geschnitzte Trommel, die Daf, eine großes flaches Instrument, dessen Klang durch kleine angehängte Metallringe angefeuert wird, die Dayereh, ihre kleine Schwester, die in der Volksmusik besonders beliebt ist, sowie die Kuzeh, ein Tonkrug, dem ebenso klangvolle wie trockene Töne entlockt werden.
Die verschiedenen Instrumente werden auf ganz unterschiedliche Art, aber ausschließlich mit den Händen und einer unglaublichen Fingerfertigkeit gespielt. So wird das virtuose Spiel zu einem akustischen und optischen Vergnügen. Der musikalische Dialog ist voller Energie. Er überrascht mit abwechslungsreichen Variationen, die von melodischer Tiefe bis hin zu rasanten Rhythmen reichen und gelegentlich auch humorvolle Akzente setzen.
Sina Khoshk Bijari (Jahrgang 1977) studierte Komposition und arbeitet mit mehreren Ensembles. Er komponiert Werke für Theateraufführungen und war der Gewinner des iranischen Best Theater Musik Award in den Jahren 1999 und 2004.
Afshin Babaei (Jahrgang 1986) lernte die Tombak, Tabla und Kuzeh von persischen Großmeistern und hat sich durch Auftritte mit mehreren bekannten Ensembles einen Namen gemacht.

Beide Musiker leben im Iran. Sie sind derzeit als Gastspieler mit dem Dastan Ensemble und dem WDR Chor unter der Leitung von Rupert Huber auf Deutschland-Tournee und kommen als Duo zu einem Gastspiel nach Tübingen.

Samstag 14. September, Beginn 19.30 Uhr.

Französisches Viertel, Theatersaal, Bei den Pferdeställen 2

Eintritt 15 €

Tickets im Cafe Latour, in der Quichotte-Buchhandlung, Neckarhalde 10, und an der Abendkasse

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Liebe Literaturinteressierte, liebe Freunde und Bekannte, Club Voltaire, Verlag Hans Schiler und die Literarische Buchhandlung Quichotte präsentieren: Am Donnerstag, den 27.06.13 liest Andreas Haldimann aus Zürich um 20 Uhr im Club Voltaire aus seinem Kriminalroman Kamerun – Vainsteins und die vermisste Frau.  
Eine Veranstaltung in der Reihe ‚Literatur im Club - Dialoge der Kulturen’.  Club Voltaire, Haaggasse 26 b, Tübingen  Um einen möglichst authentischen Krimi zu schreiben, möchte ein Student von Privatdektektiv Aimé Vainsteins wissen, wie er die Suche nach einer vermissten Afrikanerin angehen würde. Detailliert schildert der Student ihre Ge- schichte bis zu ihrem Verschwinden, doch die Fortsetzung scheint er nicht zu kennen. Schnell wird Vainsteins klar, dass die Geschichte von der Frau aus Kamerun keine Fiktion ist. Diese Frau existiert wirklich. Aber wo ist sie? Steckt sie in Schwierigkeiten, und wieso hatte der Student Vainsteins zu täuschen versucht? Und was ist mit dem undurchsichtigen Mann aus Kamerun, dem Vainsteins scheinbar zufällig immer wieder über den Weg läuft? Wie von einem Strudel erfasst, wird er in die Ereignisse hineingezogen: Es geht um Scheinehen, Drogenund Prostitution. Vainsteins erster Fall der Zürich Trilogie hatte Anfang Juni eine erfolgreiche Premiere in Zürich. Tübingen ist seine zweite Station und die Premiere in Deutschland. Die Schauplätze im Krimi gibt es in Zürich real, sie werden per Diaprojektion gezeigt. Andreas Haldimann, 1966 in Zürich geboren, ist ein Radsport begeisterter Mathematiker und ehemaliger Langstreckenläufer. Der Liebhaber von Raymond Chandlers Werk und des Film noir schreibt seit zehn Jahren Krimis und lebt in Zürich. Hoffentlich bis dann, herzliche Grüße, Euer Wolfgang Zwierzynski Die Bücher von Andreas Haldimann sind natürlich im Laden in der Neckarhalde erhältlich.

 

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Abschlusslesung des Tübinger Stadtschreibers:

Liebe Literaturinteressierte, liebe Freunde und Bekannte,

am Dienstag, den 25. 06. um 20 Uhr, liest im Hölderlinturm der Tübinger Stadtschreiber André Rudolph.

Andre Rudolph wurde 1975 in Warschau geboren und wuchs in Leipzig auf. Er studierte  Germanistik, Philosophie und Slawistik in Leipzig und Freiburg und promovierte über J. G. Hamann (Tübingen 2006). Er lebt als freier Autor und Übersetzer in Leipzig.

Neben zwei Gedichtbänden im Wiesbadener Luxbooks-Verlag, fluglärm über den palästen unsrer restinnerlichkeit (2009) und confessional poetry (2012), veröffentlichte Rudoph in Anthologien und Literaturzeitschriften u.a. Sinn und Form, Ostragehege, Edit, BELLA triste, Intendenzen; Sprache im technischen Zeitalter, poet 5, Neubuch, Lyrik von Jetzt Zwei.

Für seine Arbeiten bekam er zahlreiche Preise, den Wolfgang-Weyrauch- Förderpreis (2011),

den Kranichsteiner Literaturförderpreis (2010), den Lyrikpreis Meran (2010) und den Prosanova-Lyrikpreis (2008).

Die Leiterin des Studios Literatur und Theater, Dagmar Leupold wird in die Lesung einführen. Anschließend besteht bei einem Glas Wein die Gelegenheit, mit André Rudolph ins Gespräch zu kommen.

Hoffentlich bis dann,

herzliche Grüße,

Euer Wolfgang Zwierzynski

Alle Bücher von André Rudolph sind natürlich im Laden in der Neckarhalde erhältlich.

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Sonntag, 24. März 2013

Hölderlinturm Tübingen

Lesung: Eugen Gomringer

Matinée 11.15 Uhr

Eugen Gomringer liest Texte aus Kommandier(t) die Poesie! Biografische Berichte, aus Vom Rand nach Innen, aus den Konstellationen und aus seinen jüngsten Sonetten.
Seine Lesung ist auch immer eine Geographiestunde, die in Bolivien beginnt, viele Blätter kreuzt, Schweizerisch anklingt, Ulmer Kreise schließt, Selber Porzellan schöpft und in Oberfranken Heimat beschwört.
Gomringer gilt als »Vater der konkreten Poesie«. Seine Texte sind seit über drei Jahrzehnten fester Bestandteil deutscher Schullektüre. In seinen Gedichten arbeitet er mit einer minimalen Anzahl von Wörtern, die, in signifikanter Weise grafisch angeordnet, den Leser dazu bringen, Semantik und Anordnung spielerisch miteinander zu verbinden. Das Gedicht ist somit »Spielanleitung« bzw. »Gebrauchsgegenstand«, das Wort nicht mehr nur Bedeutungsträger, sondern materiales Gestaltungselement.
Eugen Gomringer, 1925 in Cachuela Esperanza (Bolivien) geboren, wuchs in der Schweiz auf. Er studierte von 1944 bis 1950 Nationalökonomie, Kunst- und Literaturgeschichte in Bern und Rom. 1952 begründete er mit Dieter Roth und Marcel Wyss die internationale Kunstzeitschrift Spirale. In den Jahren 1960-65 gab er die Schriftenreihe konkrete poesie – poesie concreta heraus. Von 1961-67 war er Geschäftsführer des Schweizerischen Werkbundes, danach Kulturbeauftragter der Selber Rosenthal AG (1967-85), ab 1978 Professor für Theorie der Ästhetik an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Nach der Emeritierung 1990 folgten acht Jahre als Honorarprofessor an der Hochschule Zwickau. Gastprofessuren für Poetik führten ihn an die Universitäten Bamberg (1986), Arkansas (1990) und mehrere Male nach Los Angeles, São Paulo und Bolivien.

Werke (Auswahl): Erster Lyrikband konstellationen constellations constelaciones (1953); Aufsätze zur Theorie der Konkreten Poesie Vom Rand nach Innen, die Konstellationen 1951-1995 (1995), Theorie der Konkreten Poesie. Texte und Manifeste 1954-1997 (1998), inversion und öffnung (1988), quadrate aller länder. das kleine gelbe quadrat. Märchen (1992); admirador Sonette, Essays, Vorträge, biografische und autobiografische Texte, Prosa und Märchen aus sechzig Jahren (2012).
© Hölderlingesellschaft
Lesung im Rahmen der Hölderlintage 2013 im Hölderlinturm Tübingen vom 20.-24. März 2013.

Alle Bücher von Eugen Gomringer bei QUICHOTTE vorrätig.

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Samstag, 23. März 2013

Hier eine Einladung der Galerie Dalmau zu einer Ausstellung von Bildern von Eva Unterberger:

Liebe Kunden, Liebe Freunde

Es würde mich freuen Sie zur Ausstellung mit der Künstlerin:
Eva Unterberger in der Galerie Dalmau (Tübingen, Bachgasse 24) begrüßen zu dürfen.Die Galerie zeigt Arbeiten von Eva Unterberger von 23. März bis 3 April
“Sie zählt zu den Stillen im Land” – so ein Kritiker vor ein paar Jahren.
Dennoch ist sie bei Kennern keine Unbekante. Hier zeigt sie frühe Zeichnungen und eine Auswahl aus dem umfangreichen Werk der Ölbilder. (1969 bis
heute)
Eva Unterberger wurde 1935 in Stuttgart geboren. Studium an der Freien Kunstschule Stuttgart und an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste.
Seit Jahrzehnten werden ihre Bilder in Einzel- und Gruppen ausstellungen gezeigt, viele befinden sich in öffentlichen u. privaten Sammlungen.
Mitglied im BBK Stuttgart und im Berufsverband VBKW.Die Eröffnung ist am Samstag 23. März um 17 Uhr.
Dr. Barbara Lipps-Kant spricht über die Künstlerin und ihre Werke.Öffnungszeiten: Mo-Fr: 11 – 13 / 15 – 19; Sa:11 – 14  Ostermontag 15 – 19Wir freuen uns auf Ihren Besuch und bedanken uns bereits jetzt für Ihre Bemühungen.Mit freundlichen Grüßen
Molily Dalmau
Galerie Dalmau, Bachgasse 24,  72070 Tübingen, 07071-5499023.

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Buchhandlung Quichotte und Zimmertheater Tübingen laden ein:

Sonntag 03.03.13

11:00 Uhr

HAZEL ROSENSTRAUCH: KARL HUß – DER EMPFINDSAME HENKER

Beschreibung

Henker gehörten seit Alters her zu den Unreinen, sie waren noch weniger geachtet als Juden und Zigeuner. Karl Huß (1761–1838), der Henker der böhmischen Stadt Eger, wehrte sich zeitlebens gegen diese Ausgrenzung und bemühte sich um den unmöglichen sozialen Aufstieg. Neben seinem blutigen Handwerk widmete er sich mit großem Erfolg der Heilkunst und legte eine bemerkenswerte Sammlung an, die auch Goethe beeindruckte, verfasste eine mehrbändige Chronik sowie eine wirkmächtige Schrift gegen den Aberglauben und stirbt schließlich als Kustos von Metternich.

Hazel Rosenstrauch zeichnet in ihrer glänzend geschriebenen biografischen Annäherung das Leben dieses ungewöhnlichen Menschen nach, der zwischen den Zeiten und Welten lebte und in unruhigen Zeiten seinen eigenen Werten gehorchte. Sie beschreibt den radikalen Umbruch um 1800 und den Abschied von einer Ordnung, in der das Neue noch nicht greif- aber schon spürbar ist, und liefert das Bild eines Mannes, der tötet und heilt, der sowohl Opfer als auch Täter ist.

»Viel Stoff also für eine Biografie! Die Autorin und Journalistin Hazel Rosenstrauch hat ihn souverän in eine zügig und elegant erzählte ›böhmische Miniatur‹ transponiert, die ein mit persönlichen Reflexionen durchwobenes Bild von Huss und seiner von Umbrüchen erschütterten Zeit entwirft.«
Neue Zürcher Zeitung, 29. November 2012

»Die Publizistin Hazel Rosenstrauch hat den Henker Karl Huß in einem vorzüglichen Essay zur historischen Scharnierfigur stilisiert, was nicht nur legitim, sondern in Bezug auf die Epoche aufschlussreich ist. Denn Rosenstrauch besitzt die Kühnheit, ihren Helden biographisch mit Europas mächtigstem Restaurationspolitiker zu verknüpfen. (…) Hazel Rosenstrauch lässt uns eine soziale Metamorphose nachvollziehen, wie sie für die Epoche neu und aus heutiger Sicht geradezu idealtypisch zu sein scheint.«
Katharina Teutsch, FAZ, 22. November 2012

Veranstaltungsort

Zimmertheater Tübingen

Bursagasse 16
72070 Tübingen

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Freitag, 08. Februar 2013, 20 Uhr c.t.
Hölderlinturm

Lesung und Werkstattgespräch

Vom Übersetzen des Übersetzten. Kristina Kallert stellt ihre Übersetzung von Jiří Langers ›Die Neun Tore. Geheimnisse der Chassidim‹ aus dem Tschechischen vor

Jiří Mordechai Langer (1894–1943) kannte den Chassidismus wie kaum ein anderer. Im Gegensatz zu seinen berühmteren Chronisten Martin Buber oder Gershom Scholem lebte er ihn. Der Prager Jude schloss sich im Sommer 1913 einer tiefreligiösen Bewegung an. Nach langen Aufenthalten unter den Chassidim in Belz fand Langer nach dem Ersten Weltkrieg in das bürgerliche Prager Leben zurück, ohne seinen tiefen Glauben zu verlieren. 1937 kehrt er in ›Die neun Tore‹ zurück zur Welt der Chassidim, wie er sie seinem Freund Franz Kafka immer wieder schilderte.

Kristina Kallert, geboren 1962 in Weißenburg, studierte Germanistik und Ostslavistik in Regensburg und St. Petersburg, sowie später Bohemistik in Brünn. Dort arbeitete sie fünf Jahre als DAAD-Lektorin. Sie ist freie Übersetzerin und Lektorin für Tschechisch und lebt in Regensburg.
Jiří Langers Buch ›Die neun Tore‹ lag bisher nur stark gekürzt und bearbeitet vor. Jetzt hat Kristina Kallert es neu und erstmals vollständig aus dem Tschechischen übersetzt und dabei besonderen Wert auf die sprachliche Gestalt und den Erzählton gelegt.

Schon Langers Original ist eigentlich eine Übersetzung – aus dem Jiddischen ins Tschechische, aus dem Mündlich-Variablen ins Schriftlich-Fixierte, aus einer hermetisch religiösen in eine aufgeklärt moderne Welt. Was eigentlich tut ein Übersetzer? Verschiebt er nur in eine andere Sprache? Welche Rolle spielen Genre und kultureller Kontext? Warum und wie ein Werk noch einmal übersetzen?
Vom Übersetzen des Übersetzten wird ein außergewöhnliches Buch präsentieren und Einblicke in die übersetzerische Arbeit gewähren.

In Verbindung mit dem Slavischen Seminar der Universität Tübingen

Jiří Langer, Die Neun Tore. Geheimnisse der Chassidim. Arco Verlag, Wien 2012. 28,00 €

Alle Bücher des Arco Verlags bei  Quichotte

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Nora Bossong

Lesung und Autorengespräch

Nora Bossong wird ihren neuesten Gedichtband ›Sommer vor den Mauern‹ (2011) vorstellen und aus ihrem soeben erschienenen Roman ›Gesellschaft mit beschränkter Haftung‹ (2012) lesen.

Dienstag, 22.01.2013 | 20.15 Uhr

Ort: Hölderlin-Gesellschaft, Hölderlinturm, Bursagasse 6, 72070 Tübingen

Nora Bossong hat mit zwei hintergründigen Romanen und einem Gedichtband bravourös bewiesen, wie gut Intellektualität, höchste Sinnlichkeit und Wahrnehmungsschärfe zusammenpassen. Ihre Gedichte, allesamt schräge Idyllen und märchenhafte Ausflüge in die Welt und die Geschichte, bieten für vieles Platz: Die norddeutsche Kindheit, vorgetäuschte Paradiese, heilige Geschichten, die nicht immer heilig enden. Ihre Lyrik zeigt: Man muss nur die Augen aufmachen und Worte finden, um die Welt neu zu entdecken.
(Hanser)

Nora Bossong, 1982 in Bremen geboren, studierte in Leipzig am Deutschen Literaturinstitut und an der Humboldt-Universität in Berlin Philosophie und Komparatistik. Sie veröffentlichte die Romane Gegend (2007) und Webers Protokoll (2009). Bei Hanser erschien zuletzt der Gedichtband Sommer vor den Mauern (2011), der mit dem Peter Huchel-Preis 2012 ausgezeichnet wurde.

Alle lieferbaren Bücher von Nora Bossong  bei Quichotte, Literarische Buchhandlung.

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Literarische Buchhandlung Quichotte und Kunsthistorisches Institut – Graphische Sammlung – der Universität Tübingen laden ein:

 Erinnerungen an Søren Kierkegaard 

Tim Hagemann liest aus seinen Übersetzungen

Am Donnerstag, den 17. Januar 2013, 18 -19 Uhr

Raum:
Graphische Sammlung im Altbau der
Universitätsbibliothek

       Tübingen, Wilhelmstraße 32  (Bonatzbau, Eingang Wilhelmstraße, Treppe links. 1. Stock)

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Jubiläum: 40 Jahre Club Voltaire in Tübingen:

Freitag, 16.11.12, 20:30 Uhr

Die Liebe und ihr Gegenteil oder Mädchenmörder Brunke

Eine choreografische LeseVerbindung
Dasniya Sommer / Hartmut Fischer

Im Mai  diesen Jahres erschien in der Zeitschrift für Literatur „Text+Kritik“ der Band zu dem Schriftsteller, Filmemacher, Theaterautor und Übersetzer Thomas Brasch.

Thomas Brasch und Hartmut Fischer waren von 1998 bis zu Braschs Tod 2001 nicht nur freundschaftlich bekannt, sie planten auch eine Veröffentlichung aus Braschs mehrere tausend Seiten umfassenden Manuskript.
Für diesen Jubiläumsabend im Club Voltaire lädt er die Tänzerin, Choreografin und Shibari-Künstlerin Dasniya Sommer zu einer gemeinsamen Erkundung durch dieses schier unübersichtliche, ausufernde Textgeflecht ein.

Tübingen war für Thomas Brasch die erste Anlaufstelle nach seiner “einmaligen Ausreise” aus der DDR im Dezember 1976. Sein sprichwörtlich gewordener Prosaband “Vor den Vätern sterben die Söhne” war die literarische Sensation 1977. Im gleichen Jahr wurden erste Theaterstücke von ihm am Tübinger Zimmertheater und am Staatstheater

Stuttgart euphorisch aufgenommen. Weitere Filme und Theaterstücke, sowie der Gedichtband “Der schöne 27.September” folgten. Nach zahlreichen Shakespeare-Übertragungen begann er, sich der Epochenwende von 1989 ebenso radikal zu stellen und zu verweigern, als sich auch als Autor den Erwartungen radikal zu entziehen.

Entstanden ist ein vielschichtiges Text- Geflecht, wie eine Moebiusschleife, bei der der Autor seiner vermeintlichen Hauptfigur “Brunke” folgen möchte, sich aber auch in der völlig unbedeutenden Nebenfigur “Brunke” verliert. Die “Wunde” Berlin wird ebenso ein Tableau, wie der zufällig entdeckte Zeitungsschnipsel über den verhinderten Theaterschriftsteller und Banklehrling K. Brunke, der durch den gescheiterten gemeinsamen Selbstmordversuch zum Doppelmörder an Alma und Martha Haas wurde; ein „Fall“ aus dem Jahre 1905, der historisch verbürgt ist und der zur ideé fix und damit sich zu einer einzigartigenliterarischen Reflexionsmaschinerie des Thomas Brasch auswuchs.
Thomas Brasch und Hartmut Fischer waren von 1998 bis zu Braschs Tod 2001 nicht nur freundschaftlich bekannt, sie planten auch eine Veröffentlichung aus Braschs mehrere tausend Seiten umfassenden Manuskript.

Für diesen Jubiläumsabend im Club Voltaire lädt er die Tänzerin, Choreografin und Shibari-Künstlerin Dasniya Sommer zu einer gemeinsamen Erkundung durch dieses schier unübersichtliche, ausuferndeTextgeflecht ein. Grundlage bilden 2499 paginierte Manuskriptseiten, die möglicherweise eine Fax-Version für den damaligen Suhrkamp-Lektor Peter Weiss darstellt.
In experimentellen Studien erforscht Dasniya Sommer insbesondere Themenkomplexe zu Ethik, Gender, Gesellschafts-/Sprachkritik. Dies bildet neben ihrer klassischen Tanzausbildung, eine der wesentlichen
Grundlagen für ihre Arbeit als Darstellende Künstlerin. Hartmut Fischer initiierte Juliettes Literaturcafé im Club Voltaire 1992: (Die Namensgebung ist der Troika, bestehend aus der Romanfigur Juliette des Marquis de Sade und der aufklärerischen Gedanken Voltaires sowie der gelebten Toleranz der Berliner Salonnieren Rahel Varnhagen, Henriette Herz und ihrer geistigen Schwestern, geschuldet).
www.dasniyasommer.de
www.hartmut-fischer.cultd.org

Alle lieferbaren Bücher von Thomas Brasch bei QUICHOTTE.

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Und hier ein besonderes Konzert für alle Liebhaber persischer Musik. Eine einmalige Performance, sehr empfehlenswert.
Veranstaltung am Freitag, den 23. November 2012 in Suttgart:

 

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Der Kalender für 2013:

“Schwarz auf Weiß. Büchermenschen in Baden und Württemberg 2013″

KLöpfer & Meyer Verlag. VK: 25,00 €

 

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